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Samstag 15. Mai 2021 • 7. Sonntag in der Osterzeit
FREIHEIT - LUST UND LAST

Freiheit I​I

Hinführung:

Die Gottesdienste zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten – ebenso wie die Pfingstnovene (14.5. und 16.-21.5. online) – kreisen heuer um das Thema „Freiheit“. Ein weiteres verbindendes Element dieser Gottesdienste und der Pfingstnovene, ist das Große Lied zum Heiligen Geist, die Übertragung der Pfingstsequenz „Veni Sancte Spiritus“ von Huub Oosterhuis.

 

„Freiheit wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts.“ lesen wir bei Wikipedia. Diese Autonomie entzieht sich jedoch der Willkürlichkeit. Viele Rufe nach Freiheit, die wir in der aktuellen Pandemie oft hören, haben nur am Rande mit Freiheit zu tun. Denn Freiheit kann es nur gemeinsam geben. Sie ist geprägt von Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme. Unsere äußere Freiheit hört dort auf, wo sie die Freiheit des anderen beeinträchtigt. Innere Freiheit, also die Möglichkeit autonom über das eigene Leben zu entscheiden bedeutet auch das Erwägen der Umstände, fordert ethische Entscheidungen. So kann es durchaus ein Zeichen von Freiheit sein, wenn wir uns in Zeiten wie diesen aus Einsicht freiwillig manchen Einschränkungen unserer sozialen Freiheiten unterwerfen.

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